100Hz Hochspannungstrafo
Bei der Firma Hosin kann der oben gezeigte
Trafo günstig erworben werden. Er ist eine ideale Alternative für kleine Teslaspulen, wenn man keine NSTīs oder
OBITīs auftreiben kann. Der Trafo wird primärseitig an 300V mit 100Hz angeschlossen. Diese Spannung wird auf 12kV
hochtransformiert. Die Leistung beträgt 450VA. Praktischerweise ist der Trafo auch Tropenfest vergossen, sodass man sich
um die Isolierung kaum kümmern muss. Da man den Transformator nicht direkt an die Steckdose anschließen kann,
braucht man die folgende Schaltung. Die Schaltung gehört auf eine ordentliche Platine. Und die in ein Gehäuse. Sehr gut
sind die Gehäuse von PC-Netzteilen geeignet: Da ist dann auch noch Platz
für einen Ventilator und einen Netzfilter. Man muss unbedingt die IGBTs
und Dioden mit Glimmerscheiben oder einer Silikonfolie vom Kühlkörper Isolieren.

Die Schalung kommt ohne Lüfter aus. Den IGBTs und Dioden könnte man auch 8 einzelne Kühlkörper
spendieren.
Aber ein einzelner großer auf dem die Bauteile mit Clips aufgeklemmt werden ist praktischer.
Der Strom ist nicht hoch genug, um Drähte spektakulär verbrennen zu lassen. Aber für eine Jakobsleiter
reicht es. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass garantiert ein Lichtbogen zündet und so die Spannung absinkt.
Der Tafo verkraftet nämlich nicht die vollen 12kV im Leerlauf. Es kommt am Kern zu Koronaentladungen. (Bei einer TC ist diese Mindestlast sichergestellt.)
Alternativ kann man aber auch die nächste Schaltung verwenden. Mit ihr erzeugt der Trafo zwar nur ca. 6kV, aber
einen höheren Strom. Die Schaltung funktioniert einigermaßen gut. Sie muss jedoch
nochmal überarbeitet werden!
Die Schaltung funktioniert folgendermaßen: Über den Netzschalter S1 wird die Netzspannung zunächst über eine
Sicherung an den Trafo für die Steuerung und an den Gleichrichter für die Halbbrücke geführt. IC1 erzeugt zwei
gegenphasige Signale an den Pins 10 und 11. Die Frequenz wird durch R1 und C1 bestimmt. Sie beträgt bei dieser
Dimensionierung ca. 420Hz. Die Signale steuern dann IC2, einen Halbbrückentreiber. Dieser treibt die Halbbrücke
bestehend aus den beiden IGBTs T1 und T2. C3 und C4 sollten möglichst nahe am IC liegen, da sie Störungen
unterdrücken. Die 18V Z-Dioden sollen das IC und die IGBTs vor Überspannungen schützen. R4 und R5 sollen die
Kondensatoren vor ungleichmäßer Spannungsaufteilung schützen. Außerdem entladen sie die Kondensatoren nach
abschalten der Netzspannung.
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Draht verbrennen:
Ein Eisendraht wird isoliert in einer hitzefesten Klemme eingeklemmt und mit dem Trafo verbunden. Die andere (massive!)
Elektrode wird an einer ausreichend langen Kunststoffstange befestigt und auch mit dem Trafo verbunden. Man muss jedoch darauf
achten, dass die Stange nicht durch die heiße Elektrode geschmolzen wird.
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Mini-Jakobsleiter:
Für kleine Trafos braucht man auch kleine Jakobsleitern. Die Gesamthöhe beträgt 21cm. Die Grundplatte ist
5cm x 6cm groß.
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