ZVS Schaltung

Hierbei handelt es sich um die allseits bekannte ZVS-Schaltung. Sie vereint zwei Vorteile: Es sind sehr hohe Ausgangsleistungen möglich, und die Bauteilkosten sind sehr gering.

Die Schaltung stellt sich automatisch auf die Resonanzfrequenz des Zeilentrafos ein, was die enormen Ausgangsleistungen ermöglicht. Für die "400V fast diodes" verwende ich UF5408. Die 12V Z-Dioden sollten 1,3W Typen sein. Bei den 10k Widerständen reichen 0,6W Belatbarkeit, bei den 470 Ohm Widerständen besser 2W oder 5W. Die Drosselspule muss auch den hohen Strom vertragen. Falls sie nicht richtig dimensioniert ist, kann es sein, dass die Ausgangsspannung des Zeilentrafos zu niedrig ist, oder die Schaltung nicht anschwingt, und so einen Kurzschluss verursacht.

Wie man auf dem ersten Bild sieht, ist der Gesammtaufbau nicht kritisch. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass alle Verbindungen ausreichend dick sind, da die Schaltung Ströme von bis zu 10A benötigt. Die beiden FETs müssen isoliert auf dem Kühlkörper befestigt werden.

Ich betreibe den Versuchsaufbau am 1,6kVA Trenntrafo, dem ich mit 1,5mm2 Installationsdraht eine zusätzliche Sekundärspule verpasst habe. Durch den größeren Abstand von Primär- und Sekundärspule hat der Trafo aber einen erhöhten Innenwiderstand. Die Spannung bricht von 45V im Leerlauf auf 30V bei Belastung mit 8A zusammen. Mit einerm besseren Trafo sind noch deutlich höhere Ausgangsleistungen möglich!



Lichtbögen:
Zwischen zwei dickeren Elektroden.

Verbrennender Draht:
Dünner Eisendraht.


Video: Lichtbögen (5,56MB)
Video: Verbrenndender Draht (5,11MB)



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